Arbeitskreis Wesermarsch (AkW)informiert




P R E S S E M I T T E I L U N G
Sehr geehrte Damen und Herren,  Sehr geehrter Herr Glückselig bzw Redaktion Nordenham der KZW
der Arbeitskreis Wesermarsch und interessierte MitbürgerInnen treffen sich zu
einem Diskussionstreffen am
Freitag, 16.01.26, 17 – 19 Uhr
in Rodenkirchen, Gaststätte Abser Siel 1
Folgende Diskussionspunkte sind geplant:
1. Nachwirkung des Gespräches/Ergebnis mit Preußen Elektra vom 18.8.25 im AKW Esenshamm.
a)Wann lädt PREAG  uns zur Vorführung einer Messung (Gamma) auf dem Gelände des AKW ein ?
b)Wann erfolgt Folgegespräch mit PREAG zu Messungen,Werksfeuerwehr,Rückbau Problemlösungen ?
2. CASTOR-Transport von Sellafield über Nordenham (?) zum AKW Brokdorf. Vom 5.-20.01.26 hat das
Bundesverkehrsministerium eine Flugverbotszone in Nordenham (1,852 km um den Hafen) erteilt.
Diskussion bzw Beschluß zu einer Mahnwache in Nordenham?
3.  Wann Gespräch/Besichtigung mit Gemeinde Stadland und bei Notfallfeuerwehr (zum WT und AKW) ?
4. Stand des Verfahrens zur Endlagersuche
5. Verschiedenes.
Mit freundlichem Gruß
i.A. Hans-Otto Meyer-Ott




Am 18. August 2025 fand ein Treffen mit Preussen Elektra im Atomkraftwerk in Esenshamm statt.





Mahnwache am 13. März2025


Der Arbeitskreis Wesermarsch hat am
Samstag, 29.3.25, 16 Uhr am Bahnhofsvorplatz Nordenham zur Mahnwache gegen den geplanten Castortransport aufgerufen. Worum geht es?

Deutschland muss erneut Castor-Behälter mit hochaktivem Atommüll aus dem Auslandzurücknehmen - so wird es uns gesagt.  Doch
🔴 Ein Endlager gibt es nicht!

🔴 Ein tragfähiges Konzept fehlt!
🔴 Jeder einzelne Transport birgt zusätzliche Risiken durch radioaktive Strahlung!
📍 Warum nicht in Sellafield lassen?
Solange kein Endlager in Sicht ist, könnten die CASTOREN auch in Sellafield sicher verwahrt bleiben – dort, wo sie derzeit ohnehin gelagert werden.
⚠ Auch in Deutschland stapelt sich der Atommüll
In den Standort-Zwis
chenlagern von 12 bereits still gelegten oder im Rückbau befindlichen Atomkraftwerken warten zahlreiche CASTOREN auf eine Lösung.
👉 Und es wird noch 40 bis 50 Jahre dauern, bis
ein Endlager bereitsteht!
Probleme vor Ort
Zwischenlager wie beim AKW Esenshamm seit 2005 in Betrieb, genehmigt für 40 Jahre
Die Hallen sind nicht ausreichend geschützt (z. B. „Kartoffelscheune mit Lüftungsschlitzen“)
Es fehlen Nachfolgeregelungen und ein langfristiges Sicherheitskonzept
☢ Gefährliches Ausmaß
Ein einziger CASTOR enthält radioaktives Inventar
entsprechend 6 Hiroshima- + 6 Nagasaki-Bomben
→ ca. 340 Billiarden Becquerel
(Quelle: ausgestrahlt Magazin, 2017)
Geplanter Transport – April 2025
Per Schiff von Sellafield (GB) zum privaten Rhenus-Midgard-Hafen Nordenham als Glaskokille-CASTOR
Umladung auf Bahnwaggons
Weitertransport über Hude/Bremen nach OHU
🔍 Was ist zu tun?
- Hafenstaatkontrollen (als Eignungstest) für Transportschiffe (z.B. Pacific Heron) dringend notwendig.
- Das niedersächsische Wirtschaftsministerium muss sofort handeln
(Auftrag vergeben)
- Heiße Zellen (Reparaturmöglichkeiten für defekte CASTOREN) an Zielorten fehlen – müssen eingerichtet werden.
- Bestehende Hallen: neu genehmigen und sichern!
Grundrechte in Gefahr
Durch die bevorstehende CASTOR-Transporte ist erneut mit massiven Einschränkungen unserer Grundrechte zu rechnen:
Allgemeinverfügung
Demonstrationsverbot
Dagegen wehren wir uns!
v.i.S.d.P. Arbeitskreis Wesermarsch(regionale BIs Umweltschutz)


Einladung zur 26. Atommüllkonferenz in Göttingen
26. Atommüllkonferenz Samstag, 8. März 2025 |11.00 - 17.00 Uhr | Volkshochschule Göttingen | Bahnhofsallee 7 | 37081 Göttingen
Auf der 26. Atommüllkonferenz wird es zur Begrüßung zwei kurze Fachvorträge geben: Jan Warode (BUND) und Wolfgang Ehmke (BI Lüchow-Dannenberg) werfen unter der Überschrift „Standortsuche – wo stehen wir?“ kurze Schlaglichter auf den Endlagersuchprozess und bringen uns auf den aktuellen Stand. Anschließend gibt Ursula Schönberger (AG Schacht KONRAD) unter dem Stichwort „KONRAD – und darüber hinaus“ Einblicke in die Vertrauenswürdigkeit der Betreiber.
In den Arbeitsgruppen werden wir uns mit den Konsequenzen der verlängerten „Zwischen“lagerung (AG 1), dem Entwurf für das Nationale Entsorgungsprogramm 2025 (AG2) und dem Freimessen von radioaktiven Abfällen (AG 3) beschäftigen.
Im Nachmittags-Plenum soll es aktuelle Informationen zu den angedrohten CASTOR-Transporten von Jülich nach Ahaus und von Sellafield nach Niederaichbach (2025) bzw. Brokdorf (2026) geben.
Außerdem wird es Raum geben, sich gemeinsam über Konsequenzen aus der Bundestagswahl vom 23.02. Gedanken zu machen und auszutauschen. Ebenso sollen Aktivitäten anlässlich des 80. Jahrestags der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki besprochen werden. www.atommuellkonferenz.de
Anmeldung
Bei der Atommüllkonferenz handelt es sich um ein Treffen der Anti-Atom-Bewegung, das dem gegenseitigen Austausch und der Planung gemeinsamen Vorgehens dient. Sie ist ein fachlich-politisches, parteiunabhängiges Forum für Betroffene und kritische Akteure von den Standorten, an denen sich Atommüll befindet oder die Lagerung vorgesehen ist. Ausdrücklich erwünscht ist die Teilnahme unabhängiger, kritischer Wissenschaftler*innen und von Vertreter*innen von Verbänden und NGOs, die sich mit diesem Thema beschäftigen.
Wir bitten bei der Anmeldung um die Angabe der Zugehörigkeit zu Initiativen, Verbänden, NGOs oder Gruppen. Bei keiner oder sonstiger Zugehörigkeit wird im Einzelfall über die Teilnahme entschieden. Die Anmeldung bitte per E-Mail an anmeldung@atommuellkonferenz.de schicken.
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5. März 2023



Rodenkirchen, den 30.05.23
Offener Brief

Die globalen Klimaschutzmaßnahmen sind immer noch völlig unzureichend. Eine Folge hieraus wird der weitere Anstieg desglobalen Meeresspiegels sein. Der weitere Anstieg des globalen
Meeresspiegels wird somit Menschen, deren Wohnungen und Industrieanlagen wie das AKW und die Zwischenläger durch die Jahrtausend Sturmflut massiv gefährden.
Unsere Forderungen zum Deichschutz an den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz(NLWKN), an die Forschungsstelle Küste und das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz (NMU) und die Landesregierungen Bremen und Niedersachsen sind
1. Für die beiden Unterbestickbereiche um das Atomkraftwerk Esenshamm

a) ca. 440 m nördlich des AKW um ca. 1,1 m und
b) südlich des AKW um ca. 0,45 m sind unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, wie z.B. ein
Plangenehmigungsverfahren zu eröffnen mit dem Ziel der schnellstmöglichen Behebung dieser besonders gefährdenden Mängel.
2. Das NMU wird aufgefordert umgehend eine Machbarkeitsstudie
für die Anlage eines Ringdeiches um das AKW Esenshamm und
der auf dem Gelände bestehenden 3 Zwischenlager herum an eine
neutrale Stelle in Auftrag zu geben.
3. Die Beschlüsse der Bundesländer Bremen und Niedersachsen zur
Neufassung des Generalplans Küstenschutz sind schnellstmöglich
umzusetzen. Die im Verfahren befindlichen Planungsmaßnahmen
im jeweiligen Planfeststellungsverfahren wie z.B. der 1 m höhere
Klimaschutzdeich zur weiteren Deicherhöhung sind umgehend
jeweils zu beauftragen und umzusetzen(auch Leistungsphase 3).
4. Verzicht auf eine erneute Weservertiefung
Die Landesregierungen Bremen und Niedersachsen sind aufge-
fordert ihr Einvernehmen zur Weservertiefung nicht zu erteilen.
im Auftrage

Anke Krein, Bremerhaven (0471/290898) und
Hans-Otto Meyer-Ott, Brake (04401/859115)


Am 30.05.2023 hat der Arbeitskreis mit der Umweltausschussvorsitzenden des Nds. Landtages Meta Janssen-Kucz Fragen zum Deichschutz erörtert.



Mahnwache 9. März 2023