Arbeitskreis Wesermarsch (AkW)informiert

(Foto: Martina Nolte, Lizenz Creative Commons by-sa-3.0 de)

   Liebe Anti-Atom- Bewegte !
Der Arbeitskreis Wesermarsch (Regionalkonferenz der Bürgerinitiativen Umweltschutz) kämpft seit 1980 um die Stilllegung (abgeschaltet seit 18.03.2011) des Atomkraftwerks Esenshamm und gegen das Atomprogramm.    Weiterhin spielen die Rüstungstransporte über den Midgard-Hafen in Nordenham eine Rolle im Fokus unserer Arbeit.


Alles klar in Esenshamm?
Nein Leider nicht !
-Trotz Stilllegung und Rückbau ist die „sichere“ Endlagerung
von Atommüll auf Jahrzehnte nicht absehbar !
Die 3 Läger auf dem AKW-Gelände sind nicht „sicher“, da
-der Deich an 2 Stellen um das AKW nicht hoch genug ist
-die Deiche auch aus Klimaschutzgründen sofort
um 1 m zu erhöhen sind !

"Es reicht nicht, die Belange der Anti-AKW-Bewegung an die Landesregierung zu   delegieren. Wenn wir das AKW Esenshamm und andere stilllegen wollen, müssen wir begreifen, dass es ohne unser entschiedenes Dazutun hierzu nicht kommt.

P R E S S E M I T T E I L U N G
Sehr geehrte Damen und Herren,  Sehr geehrter Herr Glückselig bzw Redaktion Nordenham der KZW
der Arbeitskreis Wesermarsch und interessierte MitbürgerInnen treffen sich zu
einem Diskussionstreffen am
Freitag, 16.01.26, 17 – 19 Uhr
in Rodenkirchen, Gaststätte Abser Siel 1
Folgende Diskussionspunkte sind geplant:
1. Nachwirkung des Gespräches/Ergebnis mit Preußen Elektra vom 18.8.25 im AKW Esenshamm.
a)Wann lädt PREAG  uns zur Vorführung einer Messung (Gamma) auf dem Gelände des AKW ein ?
b)Wann erfolgt Folgegespräch mit PREAG zu Messungen,Werksfeuerwehr,Rückbau Problemlösungen ?
2. CASTOR-Transport von Sellafield über Nordenham (?) zum AKW Brokdorf. Vom 5.-20.01.26 hat das
Bundesverkehrsministerium eine Flugverbotszone in Nordenham (1,852 km um den Hafen) erteilt.
Diskussion bzw Beschluß zu einer Mahnwache in Nordenham?
3.  Wann Gespräch/Besichtigung mit Gemeinde Stadland und bei Notfallfeuerwehr (zum WT und AKW) ?
4. Stand des Verfahrens zur Endlagersuche
5. Verschiedenes.
Mit freundlichem Gruß
i.A. Hans-Otto Meyer-Ott 



liebe Anti-Atom-Bewegte,

in der Anlage erhaltet ihr das Antwortschreiben aus dem Umweltministerium in Hannover zu unserem entsprechenden Antrag auf Umweltinformationen nach dem Niedersächsischem Umweltinformationsgesetz (NUIG) zur Kenntnis. 

Wir haben für diese Antwort aus dem Umweltministerium eine Gebühr von 500,00 Euro zahlen müssen.



                                                

Liebe Anti-Atom-Bewegte ,
Unser aktueller Offener Brief an das
Niedersächsische Ministerium für Umwelt,Energie und Klimaschutz
Herrn Minister Christian Meyer   , Postfach 4107, 30041 Hannover

Sehr geehrter Minister Chr. Meyer,
am 5.12.24 hatten wir die Gelegenheit miteinander über Dinge, die mit dem AKW Esenshamm
in Verbindung stehen, zu sprechen.
Was haben Sie bzw das NMU bislang umgesetzt ?
A. Unsere Deichschutzforderungen
a) Wurde der gesetzeswidrige Unterbestick (nach § 5(2) NDG) mit ca. 1,1 m nördlich
und o,45 m  südlich nun endlich abgebaut ? Die Zwischenlager auf dem Gelände des AKW
stellen eine besondere Schutzwürdigkeit dar.
b) Werden Sie eine Machbarkeitsstudie für einen Ringdeich um das AKW in Auftrag geben ?
B. Deponie Käseburg und Freimessungen vom Rückbau des AKW
a) Wird es Vorgaben (Hinweise oder Anweisungen) an GAA und NLWKN geben zu
a1) exakte Nachweise wo was wann mit welchen Werten für alpha, beta, gamma, neutronen ?
a2) mindestens 2 unabhängige Laborwerte/Jahr des Abwassers auch auf alpha, beta, gamma,
neutronen (Sickerwasser und Regenwasser) ?
a3) welche 12 Nuklidvektoren  fielen beim Rückbau mit welchen Massenanteilen
Freigemessenem an ?
a4) Wird es Eingangsmessungen bei der Deponie Käseburg geben ?
a5) Wird das NMU die Forderung nach Einrichtung einer heißen Zelle beim AKW unterstützen?
Wir bitten um eine zeitnahe Rückantwort.
Schönen Gruß
i.A. Hans-Otto Meyer-Ott